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Objekt des Monats Februar 2026

Objekt des Monats Februar 2025

Gold, Ebenholz und Barockperlen: Materialien höfischer Kostbarkeiten

 

Abb. 1: Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Elena Laaha

Das Objekt

Inv. Nr. 7445

Maße: 7,5 x 10 x 7,5 cm

Material: Achat, Email, Ebenholz, Glassteine, Barockperle

Datierung: 19. Jahrhundert

Herkunft: Wien, Österreich

Standort: Ab 18. September 2025 bis August 2026 in der Sonderausstellung „Vom Zauber der Materialien“, Foyer

Der Verzierung und Gestaltung von Kästchen waren beinahe keine Grenzen gesetzt. Besonders Goldschmiede brachten meisterhafte Arbeiten hervor und ihre Werke zeichneten sich nicht nur durch Raffinesse und Feinheit aus, sondern auch durch die verwendeten Materialien. Das gezeigte Kästchen (Abb. 1) wurde vermutlich in Wien im 19. Jahrhundert mit einem Korpus aus Ebenholz gefertigt. Geöffnet wird es durch das Anheben des Deckels, ein Schlüssel ist nicht notwendig, da das augenscheinliche Schlüsselloch nur ein bildliches Element darstellt. Hierauf thront die Aufsatzfigur eines Hirsches kreiert aus einer Barockperle. Alle Wandungen an den Seiten wurden mit Achatplatten geschaffen und mit Emailzierleisten umrahmt. Ergänzt werden diese durch Glassteine. Betrachtet man das Tier genauer, so fällt einem die detaillierte Arbeit des Halsbandes und Geweihs ins Auge. Doch was verleiht diesem Objekt und den Materialien eigentlich ihre besondere Wirkung und wofür wurde es hergestellt?

Um 1700 wurden kunstvolle Schätze mit Perlfiguren in den höfischen Preziosensammlungen sowie in den Schatz- und Kunstkammern Europas zusammengetragen. Sie bestehen aus kostbaren Materialien wie Gold, Silber, Edelsteinen und Email, seltener auch aus Elfenbein. Blickfang eines solchen Stücks ist eine sogenannte Barockperle – eine unregelmäßig geformte und oft besonders große Perlenart. Ihre individuelle Form inspirierte Goldschmiede dazu, sie in Figuren oder Körperteile zu verwandeln und als Aufsatzfiguren diverser Kästchen zu nutzen. Die ungewöhnliche Gestalt der Perle regte die Fantasie der Künstler an und verlangte nicht nur großes handwerkliches Können im Umgang mit verschiedensten Materialien und Techniken, sondern auch Einfallsreichtum und künstlerische Kreativität. Perlfiguren, wie man sie beispielsweise im Grünen Gewölbe Dresden bestaunen kann, waren während des späten Barocks beliebt, jedoch nur in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum. Vor allem zwischen 1690 und 1735 fanden sie Anklang. Aufgrund des kostbaren Materials und der handwerklichen Qualität wurden sie vorwiegend in fürstlichen Schatzkammern bewahrt. Liebhaberinnen dieser kleinformatigen Schätze konnten, laut der Wissenschaftlerin Suchy, weitgehend dem europäischen Hochadel zugeordnet werden. Perlfiguren wurden sowohl von Frauen als auch von Männern gesammelt, zahlenmäßig überwiegt jedoch das weibliche Geschlecht. Um 1700 florierte die Sammelkultur und adelige Damen legten eigene Kunstkabinette[1] an. Aufgrund des hohen Materialwerts und dem handlichen Format eigneten sich Perlfiguren hierfür besonders. Sie waren kompakt und transportabel – konnten also mühelos auf Reisen und zu anderen Wohnsitzen mitgeführt werden und falls finanzielle Schwierigkeiten auftauchen sollten, konnten sie leicht veräußert werden.[2]

Die Faszination von Barockperlen

Liegend auf einer stilisierten Blumenwiese aus Email und mit einer schimmernden Farbgebung zieht nicht nur der Hirschkörper (Abb. 2) den Blick auf sich. Besonders die feinen Einzelheiten lassen staunen. Goldene Details finden sich an den Beinen und dem Geweih des Hirsches. Das Halsband wurde zur Hälfte mit Kristallsteinen und zur Hälfte aus Email (Abb. 3) gearbeitet. Am Kopf thront weiters ein Stein. Einmalig ist auch die Form des Tierkörpers, der aus einer Barockperle gefertigt wurde. Was macht diese Perlenart so besonders?

 

Abb. 2: Details, Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Schell Collection

Jede einzelne Perle zeichnet sich durch ihre Einzigartigkeit aus. Sie weicht von der klassisch perfekt runden Gestalt ab. Barockperlen können abwechslungsreiche und individuelle Formen annehmen, die Farben entsprechen dabei den bekannten der übrigen Perltypen. Den Namen erhielt diese Perlenart als Ableitung der Kunstepoche des Barocks. Jedoch bedeutet das Wort aus dem Französischen übersetzt eher eigenartig oder wunderlich, was der Erscheinung zuzuschreiben ist. Diese Bezeichnung ist keine neue Erfindung, es gibt Nachweise bzw. Beschreibungen aus dem Jahr 1693. Wohlgefallen fanden diese asymmetrischen Wunder aber bereits im 16. Jahrhundert. Sie wurden kunstvoll in Anhängern integriert und später von Kunsthandwerkern zu besonderen Schmuckstücken gefertigt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden Barockperlen in den Gewässern Europas entdeckt, zuvor wurden sie über Seewege und internationale Handelsrouten importiert. Die Schwierigkeit außergewöhnliche Perlen zu finden und die Komplexität in der Bearbeitung sorgten für eine Aufwertung und teilweise Überhöhung gegenüber Gold. Mit dem ausgehenden 20. Jahrhundert wurden sie so begehrt, dass der Bedarf durch das natürliche Vorkommen nicht mehr gedeckt werden konnte. Produzenten heute sind insbesondere China, Australien, die Philippinen und Französisch-Polynesien. Hier werden in Farmen in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten die Muscheln gezüchtet, jene können pro Tier in etwa 20-30 Perlen produzieren. Schon seit Beginn werden Menschen von faszinierenden Dingen angezogen. Bei Perlen kommt diese Faszination und Bewunderung nicht nur von dem geheimnisvollen Schimmer, sondern auch durch den Mythos rund um die Entstehung. So sollen Perlen durch einen himmlischen Tau entstanden sein. Eine extreme Ausprägung erfuhr dieser Mythos in der christlichen Lehre des Physiologus[3]. Darin wurden diese Glanzstücke mit dem Heiland Jesus Christus gleichgesetzt. Wie Perlen, wurde Christi rein und ohne menschliche Eingriffe von der Jungfrau Maria geboren. Demnach werden die Muschelschalen mit den

Abb. 3: Details, Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Schell Collection

Testamenten verbunden, die Bildung der Perlen mit der „hochheilige[n] unbefleckte[n] Maria, die von allem Schmutz rein war“[4]. Hierauf bezieht sich auch der Ausdruck „Perlmutter“ für das aus den Schalen gewonnene Perlmutt. Durch diese Assoziationen ist es nicht verwunderlich, dass den schimmernden Stücken auch besondere Kräfte zugeschrieben wurden. So dienten sie als Abwehr gegen bestimmte Krankheiten wie Herzbeschwerden, verdicktem Blutfluss oder auch Seelenleiden und Kopf- und Zahnschmerzen, um nur einige Beispiele anzuführen. Die enorme Bedeutung lässt sich auch aus verschiedenen Darstellungen der bildenden Kunst nachvollziehen. Ein herausragendes Werk ist hierfür die Geburt der Venus von Botticelli aus dem Jahr 1485/86.[5]

 

Das Mineral Achat

Seit tausenden Jahren bekannt, wurde Achat zu Beginn seiner Entdeckung für die Herstellung von Jagdinstrumenten und Werkzeugen benutzt. Im 3. Jahrtausend v. Chr. wurde das Material in Mesopotamien und Ägypten bereits zusammen mit Türkis gewonnen. Auch im Iran genoss das Mineral während der Bronzezeit hohe Wertschätzung. Seit dem 15./16. Jahrhundert ist insbesondere der Ort Idar-Oberstein in Deutschland für die Verarbeitung bekannt. Durch ideale klimatische Bedingungen entwickelte sich dort ein außergewöhnliches Industriezentrum. Der Name Achat wurde erstmals beim römischen Historiker Plinius dem Älteren (23/24-79 n. Chr.) erwähnt, der als Fundstelle einen antiken Fluss namens Achates in Sizilien angab. Der Schmuckstein gehört zur Gruppe der Quarze und zählt zu den gebänderten Chalzedon-Arten. Er entsteht meist als mandelförmige oder kugelige Einlagerung in Hohlräumen vulkanischer Gesteine. Achate bestehen überwiegend aus verschiedenfarbigen und konzentrisch gebänderten Schichten von Quarz und Chalzedon. Außerdem gibt es bei Achaten unterschiedlichste Arten von Farbschattierungen durch Einlagerungen von Eisen und anderen Elementen wie Chrom, Calcium oder Mangan. Die Farbpalette reicht von farblos über Rot, Braun, Gelb, Blau bis hin zu Grün und Violett. Die unterschiedlichen Schichten und Motive können durch Schleifen des Steines hervorgeholt werden. Je nachdem wurden sie auch in verschiedenen Bereichen eingesetzt. So fanden Dekoreinlagen aus Festungs- und Landschaftsachat bei Kabinettschränken und Varianten mit durchmischten Farbkombinationen (Abb. 4), sogenannte Regenbogen- oder Wolkenachate, bei Vasen, Schalen und anderen Gegenständen ihre Anwendung. Für Werke mit geschnittenem Stein – glyptische Arbeiten – sind Achate mit abgegrenzten Lagen mit vielfältigen Farben bevorzugt worden. Hierbei konnten sie konvex oder konkav geschliffen werden. Heute noch werden Achate beispielsweise gerne für Talismane verwendet. Trägerinnen und Träger dieses Steins sollen dadurch beliebter und begehrenswerter erscheinen. Der Stein soll aber auch zu guten Ernten verhelfen. Exemplare, welche rund geschliffen wurden und eine Musterung in Form von Augen aufwiesen, wurden häufig auch als Augenstein bezeichnet und als Mittel gegen den bösen Blick eingesetzt. Die Welle der Aufklärung, wie auch der Fund größerer Vorkommen, reduzierten den Wert des Schmucksteins.[6]

Abb. 4: Details, Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Schell Collection

Das exotische Material Ebenholz

Im vorgestellten Exponat wurde der Korpus des Kästchens aus Ebenholz gebildet. Den Übergang zwischen den Mineralplatten und dem Holz schaffen farbig dekorierte Emailleisten[7], welche einen schönen Kontrast bilden. Diese besondere Holzart kommt in Afrika wie auch in Südostasien vor und gehört zur Gattung der Dattelpflaume aus der Familie Ebenecae. Bekannt und hochgeschätzt durch ihre fast schwarze Farbe, findet sich diese jedoch nur im Kernholz wieder und wird von einer helleren Farbgebung umschlossen. Zwar ist die Bearbeitung aufwendig, jedoch sind durch das dunkle Kolorit kaum Jahresringe sichtbar, weshalb es gerne im Kunsthandwerk verwendet wurde. Bei der Bearbeitung konnte man es als Massivholz einsetzen oder aber auch als Furnier aufgelegt und Intarsie eingelegt. Bereits im Frühmittelalter hat man sich in Europa dieses Werkstoffes angenommen und zählte zu den kostbarsten Materialien. Warum wurde diese Holzart so hochgeschätzt? Einerseits spielt das Vorkommen in den Tropen und Subtropen eine Rolle. Dazu der Umstand, dass nur das Kernholz diese besondere Farbe aufweist und die Gewinnung und den Import aufwendig waren. Dies führte jedoch auch dazu, dass es zu starken ökologischen Schäden kam. Nicht nur die Artenvielfalt wurde drastisch minimiert und beinahe vernichtet durch die enorme Nachfrage, auch die Ausbeutung der heimischen Bevölkerung spielte eine signifikante Rolle. Nun kontrolliert und reguliert man den Handel mit diesem exotischen Holz, um vor weiterem Verlust zu schützen. Durch die schwierige Bearbeitung des Materials bildete sich eine eigene Berufsgruppe, die Ebenisten, heraus. Diese waren auf Marketerien und Möbel mit aufgelegten Furnieren spezialisiert. Gegenüber anderen Kunsttischlern war ihre Position in der Gesellschaft bessergestellt, zudem fertigten sie Werke, die im Kunsthandwerk besondere Bedeutung erlangten.[8]

Hirsche und ihre Symbolik

Warum aber hat man sich für einen Hirsch als Dekor des Kästchens entschieden? Diese Tiere spielten schon im späten Paläolithikum eine bedeutende Rolle, sowohl im Kult als auch in der Jagd, daher bezeichnet man diese Zeitspanne auch als „Hirschzeitalter“. Hirsche können weite Strecken zurücklegen und stehen als Symbol für Kraft und Stärke. Sie begleiteten häufig frühe Muttergottheiten und repräsentierten die Macht der Natur. Besonders Rothirsche mit ihren beeindruckenden Geweihen wurden mit der Sonnensymbolik in Verbindung gebracht.[9]

Abb. 5: Details, Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Schell Collection

Nicht nur in der westlichen Kunst und Literatur der Vormoderne zählt der Hirsch – neben Adler, Löwe, Drache und Bär – zu den am weitesten verbreiteten Tiersymbolen und gilt als kulturelles Ursymbol. Bereits Plinius behandelt die Bedeutung des Hirsches, schreibt ihm jedoch einige negative Eigenschaften zu, wie die Feigheit und Flucht gegenüber Feinden sowie seine Lüsternheit in der Brunstzeit. Jedoch erwähnt der römische Schriftsteller, dass Augenzeugen Exemplare gesichtet hätten, die Goldketten um den Hals trugen. Angeblich wurden ihnen jene von Alexander dem Großen hundert Jahre zuvor umgelegt. Die negativen Aspekte wurden durch die christliche Tradition später nahezu vollständig in Überlieferungen eliminiert. Dies lässt sich im Zusammenhang mit dem Werk Physiologus erklären. Hier konzentriert sich alles auf die Feindschaft des Hirsches mit der Schlange und dem Drachen, während er zusätzlich als göttlicher Nebenakteur dargestellt wird. Er kämpft gegen die Schlange und wirkt heilend bei Krankheiten, wodurch seine Symbolik überwiegend positiv konnotiert ist. Dieser Fokus wird fortführend beibehalten und die unheilvollen Aspekte zukünftig ausgeblendet. Im christlichen Kontext ist somit das Bild des Hirsches im Wesentlichen gleichbleibend. Darüber hinaus fungiert der Hirsch in älteren mythischen Legenden oft als Geleittier, das die Erwählten von einer Welt in die nächste führt. Aufgrund dieser Kontinuität über verschiedene Erzähltraditionen und Mythen hinweg, bleibt die positive Bedeutung des Hirsches stabil und wird zu einem zentralen Bedeutungsträger. Diese Beständigkeit stellt eine wesentliche Ausnahme innerhalb der abendländischen Symbolwelt dar.[10]

Auf den ersten Blick wirkt das Exponat klein und eher unscheinbar. Die kräftigen Farbkontraste ziehen jedoch schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Schaut man genauer hin, zeigt sich ein erstaunlicher Detailreichtum. Sowohl die Achatplatten als auch die emaillierten Zierleisten lassen eine sorgfältige Auswahl der Materialien erkennen. Besonders die Verwendung von Ebenholz verleiht zusätzliche Wertigkeit. Highlight ist die fein ausgearbeitete Darstellung des Hirsches. Die goldenen Akzente an Geweih, Beinen und vor allem am Halsband stechen hervor und machen die hohe handwerkliche Qualität sowie das Können des Goldschmieds deutlich. Nicht nur Exponate erzählen eine interessante Geschichte, sondern auch die Werkstoffe aus denen sie geschaffen wurden. Wenn Sie neugierig auf die Geschichte weiterer Metalle, Gesteine und organischer Materialien geworden sind, besuchen Sie gerne die Schell Collection. Entdecken Sie die faszinierende neue Sonderausstellung „Vom Zauber der Materialien. Faszinierende Werkstoffe und ihre Verwendung im alten Kunsthandwerk“ und lassen Sie sich von den Exponaten und Materialien verzaubern und werfen einen Blick hinter die Kulissen des Versperrens.

Text: Jasmin Längle, MA

 

Literaturverzeichnis

Längle, Jasmin: Achat. In: Schell Collection (Hg.): Vom Zauber der Materialien. Faszinierende Werkstoffe und ihre Verwendung im alten Kunsthandwerk, Ausst.-Kat., Graz 2025, S. 40.

Müller, Laura: Holz. In: Schell Collection (Hg.): Vom Zauber der Materialien. Faszinierende Werkstoffe und ihre Verwendung im alten Kunsthandwerk, Ausst.-Kat., Graz 2025, S. 18-19.

Möller, Karin Annette: Perlen – Saat aus dem himmlischen Tau. In: Möller, Karin Annette/Blübaum, Dirk (Hg.): Schimmern aus der Tiefe. Muscheln, Perlen, Nautilus. Ausst.-Kat., Schwerin 2013, S. 42-45.

Peters, Emil: Der Physiologus. Tiere und ihre Symbolik. Köln 2013.

Speel, Erika: Painted enamles. An illustrated survey 1500-1920. Hampshire 2008.

Suchy, Verena: Perlfiguren. Barocke Materialität, deviante Körper und die Goldschmiedekunst um 1700. Köln 2024.

Trachsler, Richard: Ein göttlicher Mitspieler. Zur Figur des Hirschen in Literatur und Kunst. In: Tori, Luca/Steinbrecher Aline (Hg.): Animali. Tiere und Fabelwesen von der Antike bis zur Neuzeit. Ausst.-Kat., Milano 2012, S. 205-214.

Wagner, Monika (Hg.): Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn. München 2002.

Zerling, Clemens: Lexikon der Tiersymbolik. Mythologie – Religion – Psychologie. Klein Jasedow 2012.

Online Quellen

Purle, Torsten (Hg.): Perlen und Perlmutt. In: Steine & Minerale, https://www.steine-und-minerale.de/magazin/spezialwissen/perlen-und-perlmutt-304.html, 23. Februar 2024 (zugegriffen am: 08.01.2026)

Quaeitzsch, Christian: Miniatur-Mars meets Mother of Pearl….: Johann Wilhelm von der Pfalz in der Schatzkammer der Residenz. In: Unser Schlösserblog, https://schloesserblog.bayern.de/residenz-muenchen/johann-wilhelm-von-der-pfalz-in-der-schatzkammer-der-residenz, 8. Jänner 2026 (zugegriffen am: 12.01.2026).

Weitere Informationen zum Thema Email finden sie hier https://www.schell-collection.com/objekt-des-monats/objekt-des-monats-november-2025/.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Elena Laaha

Abb. 2-5: Details, Kästchen mit Perlfigur eines Hirsches, 19. Jahrhundert, Österreich, © Schell Collection

[1] Ein Kunstkabinett war eine enzyklopädische Sammlung von ungewöhnlichen, seltenen und bizarren Objekten aus Natur, Kunst und Wissenschaft.

[2] Suchy, 2024, S.13.17.

[3] Ist eine frühchristliches Werk der Naturlehre, welche Tiere, Pflanzen und Steine beschreibt und ihnen moralische oder religiöse Bedeutungen zuordnet.

[4] Wagner, 2002, S. 196.

[5] Vgl. Möller, 2013, S. 42-44 und vgl. Purle, 2024, o.A. und vgl. Quaeitzsch, 2026, o.A.

[6] Längle, 2025, S. 40.

[7] Als Emailarbeiten zählen alle künstlerischen Werke, bei denen gefärbte Glasflüsse auf Metalluntergründen aufgeschmolzen oder für Bemalungen verwendet werden. Weitere Informationen finden sie hier https://www.schell-collection.com/objekt-des-monats/objekt-des-monats-november-2025/.

[8] Vgl. Müller, 2025, S. 19.

[9] Vgl. Zerling, 2012, S. 136-37.

[10] Vgl. Trachsler, 2012, S. 206f., 213 und vgl. Peters, 2013, S. 20f.