NEWS: Nachlese – Spannender Vortrag zur laufende Sonderausstellung „Donnerkeil und Dreizack“

„Göttliche Funken – Die Mythen rund um den Gott Hephaistos“einladung_klein

Warum muss ein Gott arbeiten? Wie überlebt man einen Sturz vom Olymp? Wer schmiedete Poseidons Dreizack? Was verbarg Pandora in ihrer Büchse? Fragen über Fragen! Sie wollen die Antworten wissen? Dann besuchen Sie am besten den Vortrag „Göttliche Funken – Die Mythen rund um den Gott Hephaistos.“

Anlässlich der diesjährigen Sonderausstellung „Donnerkeil und Dreizack. Mächtige Götter und furchtlose Helden in der Schell Collection“ wird Hephaistos, der griechische Gott des Feuers und der Schmiedekunst, im Zentrum des Vortrags stehen.

Hephaistos unterscheidet sich in mancherlei Hinsicht von den anderen griechischen Göttern – schon allein durch sein Aussehen und seine körperlichen Makel. Grund genug sich mit dem griechischen Gott des Feuers und der Schmiedekunst einmal näher zu beschäftigen. In den Mythen spielte Hephaistos oft eine untergeordnete Rolle, die am Ende jedoch von Bedeutung war. Ohne ihn gäbe es keine göttlichen Waffen für Achilles und die Göttin Athene wäre heute noch nicht geboren. Der Vortrag widmet sich dem Gott Hephaistos in all seinen Aspekten – als Handwerker und Künstler, aber auch in seiner Rolle als verstoßener Sohn oder betrogener Ehemann. Im Fokus des Vortrags stehen vor allem die Beziehungen von Hephaistos zu den Frauen. Zwischen ihm und seiner Gattin Aphrodite sprühten kaum die göttlichen Funken der Liebe. Auch die römische Entsprechung von Hephaistos – der Gott Vulcanus – wird ein Thema sein. Darstellungen von Hephaistos auf Objekten aus der Schell Collection sowie Beispiele von großen Kunstwerken vervollständigen das Bild über den Gott des Feuers.

Wenn Sie mehr über den unsterblichen Handwerker und Künstler, gehörnten Ehemann und gefallenen Gott wissen möchten, dann lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.

Vortrag „Göttliche Funken – Die Mythen rund um den Gott Hephaistos.“, am 19. Juni 2017 um 19 Uhr in der Schell Collection Graz.

„Donnerkeil und Dreizack – Mächtige Götter und furchtlose Helden zu Gast in der Schell Collection“Statue_Theseus

Sonderausstellungen bringen einen frischen Wind in Museen. Das haben auch wir uns zu Herzen genommen und so wurde im vergangen Jahr eine neue Tradition ins Leben gerufen: Im Foyer des 1. Stockwerks findet nun eine jährlich wechselnde Sonderausstellung statt. Wir können Ihnen also die Sammlung Schell nun aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung „Himmlische Objekte“ bei der 2016 Exponate mit christlichem Bezug gezeigt wurden, präsentieren wir nun

„Donnerkeil und Dreizack – Mächtige Götter und furchtlose Helden zu Gast in der Schell Collection“ ab 22. März 2017.

Aphrodisiakum, Panik, Nymphomanie – nicht nur in der Sprache hat sich die griechische Götterwelt eingerichtet, sondern auch in Werbung, Filmen und Medien treffen wir sie an. So machte sich unsere Historikerin Mag. Verena Lang auf die Suche nach den im Verborgen lebenden Helden und Göttern der Schell Collection. Das Ergebnis: Über 80 Exponate ließen sich finden, die heroisch oder gar göttlich verziert wurden. Wagen Sie nun also den Blick in das Gesicht der Medusa, das ein Vorhangschloss vor Eindringlingen schützen soll. Oder betrachten Sie die schöne Aphrodite, die Göttin der Liebe. Doch Vorsicht, verweilen Sie nicht zu lange bei Aphrodite, denn auch ihr eifersüchtiger Ehemann Hephaistos findet sich in der Ausstellung. Hephaistos, seinerseits der Gott der Schmiedekunst und des Feuers, erhält als göttlicher Schutzpatron der Schell Collection einen besondern Platz. Es tummeln sich zwischen den Hauptgöttern Zeus, Athene, Apollo und anderen auch Nymphen, Satyre, Kentauren sowie die 9 Musen. Doch nehmen Sie sich in Acht, wenn Sie einer Chimäre begegnen sollten.

Die Ausstellung zeigt erstmals, dass Mythen und Sagenkreise nicht nur heute beliebt sind, sondern sich seit der Antike immer wieder als edle Motive erwiesen haben. Aufgeblüht im 18. und 19. Jahrhundert verdanken wir der Beliebtheit der Helden und Götter einzigartig verzierte Kästchen und Kabinette, Schlüssel und Schlösser sowie Büsten und Statuen.

Stets mit einem symbolischen Hintergedanken verbunden, erwiesen sich die Stücke als treue Begleiter im Laufe der Zeit. Der mahnende Blick der Athene auf einem Schloss sorgt für zusätzlichen Schutz, während der Sonnengott Apollo eine eiserne Kassette mit zusätzlichem Glanz versorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freuen Sie sich auf den Fach-Vortrag unserer Kuratorin Mag. Verena Lang, am 19. Juni 2017 in der Schell Collection Graz.

Einblicke in die Eröffnung:

 

 

 

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